Der Internationale Volkssportverband - IVV

IVV-OrganigrammAufgabe des Weltverbandes IVV ist es

  • durch die Anregung zur ungezwungenen sportlichen Betätigung in der freien Natur der Volksgesundheit und
  • durchdie Begründung internationaler Freundschaften der Völkerverständigung und dem Frieden zu dienen auf der Grundlage des Volkssports.

Zweck des Weltverbandes ist es,

  • die Durchführung von Volkssportveranstaltungen ohne leistungssportlichen Charakter zu fördern und dazu insbesondere die nationalen Volkssportverbände bei voller Wahrung ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Selbständigkeit zusammenzufassen, durch ständigen Meinungs- und Erfahrungsaustausch ihre Arbeit zu befruchten und dabei untereinander zu unterstützen,
  • als Anerkennung für die wiederholte Teilnahme an Volkssportveranstaltungen die Verleihung des "Internationalen Volkssportabzeichens" durch die Mitgliedsverbände zu genehmigen, Mitglieder des Weltverbandes sind die nationalen Volkssportverbände (Mitgliedsverbände) oder Einzelmitglieder.
  • Der Internationale Volkssportverband (IVV) versteht unter "Volkssport", Volkswanderungen, Volksradwanderungen, Volks-Skiwanderungen usw. ohne leistungssportlichen Charakter, ohne Sollzeiten und ohne Sieger.

Entstehung und Ausbreitung des IVV in Stichworten

  • 1968 Gründung des IVV durch Vereine aus Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und Österreich.
  • bis 1972 In den Gründungsländern bildeten sich selbständige Landesverbände, die zu nationalen Mitgliedsverbänden des IVV wurden. Liechtenstein fusionierte mit der Schweiz zum Volkssportverband Schweiz-Liechtenstein.
  • 5.11.70 In Scheyern (Bayern) wird der DEUTSCHE VOLKSSPORTVERBAND (DVV) gegründet. In der Bundesrepublik Deutschland hatte sich die neue Idee des IVV- Volkssport am schnellsten ausgebreitet und die meisten Vereine hatten sich der neuen Bewegung angeschlossen. Der DVV wurde so zum größten Mitgliedsverband im IVV.Die Idee des IVV- Volkssportes weitet sich aus und findet immer mehr Freunde, diesseits und jenseits politischer Grenzen. Sie überspringt diese Grenzen und fasst auch Fuß im nicht-deutschen Sprachbereich. So stoßen in den folgenden Jahren weitere Länder mit nationalen Volkssportverbänden zum IVV, so ist auch Luxemburg als 4ter nationaler Verband am:
  • 06.02.72 in den IVV aufgenommen worden.
  • Neben den nationalen Mitgliedsverbänden gibt es noch Länder, in denen einzelne Vereine Volkssportveranstaltungen nach IVV- Richtlinien durchführen, wie: Australien, Brasilien, Kroatien, Zypern, Indien, Indonesien, Irland, Lettland, Malta, Namibia, Nepal, Neuyseeland, Paraguay, Portugal, Russland, Saipan, Slowenien, Südafrika und Spanien.
  • Die im IVV angebotenen Volkssportarten sind Wandern, Schwimmen, Radfahren und Skilanglauf. Das Wandern überwiegt.
Statistik weltweit:
  • 5500 Mitgliedsvereine in den einzelnen nationalen Mitgliedsverbänden
  • 7500 IVV- Veranstaltungen werden jährlich durchgeführt mit ca. 15 Millionen Teilnehmern.
  • IVV Volkssport Olympiaden (alle 2 Jahren organisiert der IVV in einem anderen Land eine großangelegte Volkssport-Olympiade) 1989 Valkenburg - NL / 1991 Schömberg - D / 1993 Ribeauville - F / 1995 Athen - GR / 1997 Vierumäcki F / 1999 Bibione I / 2001 Seefeld A / 2003 Genk B / 2005 Pilsen + Prag Tch / 2007 Otepäa -Estland / 2009 Ymanashi Japan / 2011 Antalya Türkei.

Infos: www.ivv-web.org

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