Das Wandergebiet im Deutsch-Luxemburgischen Naturpark
Region Müllerthal - Kleine Luxemburger Schweiz - Felsenland Südeifel
Der Deutsch-Luxemburgische Naturpark ist ein grenzüberschreitender Naturpark, der am 17. April 1964 durch einen Staatsvertrag zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und dem Großherzogtum Luxemburg errichtet wurde. Damit war er der erste grenzüberschreitende Naturpark in Westeuropa.
Der Naturpark hat eine Fläche von etwa 789 km², davon liegen ca. 357 km² in Luxemburg und ca. 432 km² in Rheinland-Pfalz im Bereich der so genannten Südeifel. Er umfasst Teile der Eifel beiderseits von Sauer und Our. Nördlich schließt sich der Deutsch-Belgische Naturpark Hohes Venn-Eifel an.
Für die deutsche Seite des Deutsch-Luxemburgischen Naturparks steht der Naturpark Südeifel. Dieses Landschaftsschutzgebiet wurde bereits 1958 in seinen ursprünglichen Grenzen definiert und stellt den ältesten rheinland-pfälzischen und zweitältesten deutschen Naturpark dar.
Auf luxemburgischer Seite gibt es kein exaktes Naturparkpendant; vielmehr überlappen sich hier der bestehende Naturpark Our und weitere Gebiete, wie die Region Müllerthal, auch die "Kleine Luxemburger Schweiz" genannt.
Die nationalen Naturparks arbeiten im Rahmen von INTERREG-Projekten zusammen.
Institutionell getragen wird der Deutsch-Luxemburgische Naturpark von der "Vereinigung Deutsch-Luxemburgischer Naturpark" dessen Geschäftsstelle beim „Naturpark Südeifel ZV“ -Trägerorganisation des Naturpark Südeifel - untergebracht ist.
Die Naturparkverwaltung ist seit Mitte 2006 in den Gebäuden der Verbandsgemeindeverwaltung Irrel angesiedelt.
Das Wandergebiet im Deutsch-Luxemburgischen Naturpark:
Start u. Zielorte 1. EUROPIADE 2012 auf einer größeren Karte anzeigen

Wandergebiet der Europiade 2012: Impressionen
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