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8. September 2012 - 42 km (Marathon)

Wandern „Auf den Spuren der Gallier, Römer und Benediktiner“ - Grenzüberschreitend
Wandern „Auf den Spuren der Gallier, Römer und Benediktiner“ - grenzüberschreitend
Wertung: IVV+IML-Wertung + Certificate + gestickten Europiade-Sticker
Organisation: Deutscher Volkssportverband (DVV) zusammen mit regionalen Vereinen
Start und Ziel: Gemeindehalle Irrel
Start: von 6.30 bis 9:00 Uhr
Zielschluss: 17 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung von Logo outdooractive.com

Stoffaufnäher

Alle Teilnehmer am 42-km Marathon erhalten neben dem IML+IVV Stempel und einer Urkunde auch den gestickten 1. Europiade-Aufnäher.
Zur Erinnerung an die 1. Europiade kann der Aufnäher mit den Maskottchen der Europiade für 3 € käuflich erworben werden.

Marathon-Aufnaeher Echternach Marathon-Aufnaeher Echternach  Erinnerungs-Marathon-Aufnaeher 3 Euro 
Marathon am 09.09.2012
Startort Echternach
Marathon am 08.09.2012
Startort Irrel
Zur Erinnerung an die 1. Europiade kann der Aufnäher mit den Maskottchen der Europiade für 3 € käuflich erworben werden.

Freundlichst zur Verfügung gestellt von http:/www.gusti.lu auf http://www.gpsies.com

Das Westwall-Museum "Panzerwerk Katzenkopf"

Das Westwall-Museum "Panzerwerk Katzenkopf"

Zum Schutz der deutschen Westgrenze wurde ab 1936 (offiziell ab 1938) eine Befestigungslinie bestehend aus Bunkern, Panzersperren, Gräben und Stacheldrahtverhauen errichtet. Dieser Schutzwall erstreckte sich im Norden vom Niederrhein bis unterhalb Basel im Süden auf einer Länge von 630 km und erhielt im Laufe der Bauzeit den Namen "Westwall". In diesem Westwall waren 22 000 Bunker und Werke geplant. Erbaut wurden ca. 14 800 Bunker und Werke, darunter 32 Panzerwerke der Baustärke "B" (d.h. bis 2 Meter dicker Beton).

Im heutigen Luftkurort Irrel, an der deutsch-luxemburgischen Grenze, wurden als Eckpfeiler die Panzerwerke "Katzenkopf" und "Nimsberg" zur Sicherung der Hauptverbindungsstraße Köln-Luxemburg errichtet.

Das 1937-39 erbaute "Panzerwerk Katzenkopf" ist das nördlichste und heute einzige zu besichtigende Panzerwerk des ehemaligen Westwalls. Hierin ist in drei begehbaren Geschossen das Westwallmuseum eingerichtet, in dem eine interessante Ausstellung von Bild und Waffendokumenten zu besichtigen ist.

Das Panzerwerk ist im ersten und zweiten Untergeschoss komplett original erhalten, die unterste Sole befindet sich 25 Meter unter der Erde. Weitere Infos: www.westwallmuseum-irrel.de

Die Irreler Wasserfälle (Stromschnellen) zwischen Irrel und Prümzurlay

Die Irreler Wasserfälle (Stromschnellen) zwischen Irrel und Prümzurlay

Im Laufe der Jahrmillionen brachen am Rand der 60-80 m dicken Sandsteinschicht des Ferschweiler Plateaus und des Heiderückens immer wieder Felsblöcke weg.
Nach der letzten Eiszeit, vor rund 12 000 Jahren, lösten sich an den Abbruchkanten der Plateaus im Bereich der heutigen Irreler Wasserfälle besonders viele Felsblöcke.
Die Blöcke vom Ferschweiler Plateau kippten in der Regel kopfüber und polterten den Hang hinunter, zerbrachen und blieben schließlich im Flussbett liegen.
Anders die Blöcke vom Heiderücken. Sie rutschen rücklings den Hang hinunter und blieben irgendwo am Hang liegen

Die Felsblöcke verschütteten das Flussbett auf einer Länge von 140 Meter. Die Prüm wurde zurückgestaut, von der "Talsperre" bis zum heutigen Ort Holsthum entstand ein großer See.
Inzwischen hat sich die Prüm wieder einen Weg durch den Sperr-Riegel geschaffen und bereits einen Teil der Versturzmassen ausgeräumt.
Das Wasser schießt heute auf einer Länge von 140 Meter rauschend zwischen den Felsblöcken hindurch, eine richtige Wildwasserstrecke, für Kanuten eine ideale Übungs- und Wettkampfstrecke.
Die Wasserfälle sind ein Hauptanziehungspunkt für Gäste und Einheimische. Sie sind auch Start und Ziel vieler Wanderungen durch die wunderschöne Wald- und Felsenlandschaft.

Grünes Gold - Hopfenanbau im Tal der Prüm

Grünes Gold - Hopfenanbau im Tal der Prüm

Nachweislich wird der Hopfen seit 1560 in der Eifel angebaut. 1868 wurde in Bitburg ein Hopfenbauverein mit 386 Mitgliedern gegründet. Die Anbaufläche betrug immerhin damals schon 110 Morgen. Um die Jahrhundertwende erreichte der Hopfen seine Blütezeit. Über die neu gebaute Bahnverbindung zwischen Bitburg und Köln wurden viele Kölner Brauereien mit Hopfen versorgt. Nach dem 2. Weltkrieg nahmen Sudetendeutsche den Hopfenanbau in Holsthum wieder auf.

Seit 1966 hat die Familie Dick den Hopfenanbau in der Prümebene der Gemarkung Holsthum begonnen. Inzwischen werden 16 ha Hopfen angebaut. Die Vermarktung des Hopfens erfolgt ausschließlich durch die Bitburger Brauerei. In Holsthum findet die Hopfenpflanze günstige Wachstumsbedingungen. Es herrscht ein mildes Klima, sie wächst auf sandigem Boden und der Flusslauf der Prüm spendet genügend Feuchtigkeit. Das Tal der Prüm eignet sich ganz besonders zum Anbau, da es windgeschützt liegt.

Mit der Übergabe des Hopfensiegels an die Siegelhalle Holsthum im Jahre 1977 fand das Hopfenanbaugebiet Bitburg auch innerhalb der Europäischen Gemeinschaft höchste staatliche Anerkennung. Das staatliche Siegel zeigt in der Mitte das Landeswappen und trägt die Umschrift "Hopfenanbaugebiet Bitburg - Siegelhalle Holsthum".

Das Anbaugebiet Bitburg ist das bedeutendste in Rheinland-Pfalz und auch das nördlichste Anbaugebiet der Bundesrepublik Deutschland. Weitere Infos: www.hopfenbauer.de

Die Schankweiler Klause - Wallfahrtskapelle zur Mutter vom Guten Rat

Die Schankweiler Klause - Wallfahrtskapelle zur Mutter vom Guten Rat

Im Jahre 1648 wird die erste Kapelle und die erste Klause auf der Schankweiler Höhe erwähnt. Die jetzige Kapelle entstand 1762/63.

Die Kapelle ist ein einschiffiger geputzter Bruchsteinbau. Die Außenarchitektur ist einfach, die Westfront durch einen mit Gesims abgeschlossenen Quaderstreifen eingefasst, desgleichen das Portal durch kräftige Hausteine gerahmt, darüber eine Nische mit muschelförmigem Abschluss.

Rechts an die Kapelle angebaut, ist die noch heute bewohnte Klausnerwohnung zu sehen. Die reiche Innenausstattung, Haupt- und Seitenaltäre sowie die Kanzel stammen aus dem Rokoko.

Die beiden Beichtstühle sind noch dem Barock zuzuordnen, zeigen aber schon Rokokoverzierungen und sehr schöne Einlegearbeiten.

Heute dient die Schankweiler Klause als Pilgerstätte zur Mutter vom guten Rat. Es finden regelmäßige Gottesdienste und Andachten statt.

Das Fraubillenkreuz - Menhire auf dem Ferschweiler Plateau

Das Fraubillenkreuz – Menhire auf dem Ferschweiler Plateau

Nach älterer Literatur standen einst auf dem Ferschweiler Plateau zehn Menhire an neun Orten. Sieben Menhire an 6 verschiedenen Orten wurden bisher gefunden.

Diese Monolithe dienten kultischen Ritualen und wurden wahrscheinlich an Orten, denen man besondere magische Eigenschaften zuschrieb, errichtet. Später wurden sie, da sie weithin sichtbar und nicht so leicht zu bewegen waren, als Grenzsteine benutzt. Das sogenannte Fraubillenkreuz hatte früher ebenfalls die Form eines Menhirs. Wahrscheinlich schon in früher christlicher Zeit wurde es zu einem Kreuz mit flachen Figurennischen auf beiden Seiten umgearbeitet.

Was den Namen anbetrifft, herrscht auch in diesem Fall Unklarheit. Zum einen könnte es sich um eine Ableitung aus "Unserer lieben Frau Bild-Kreuz" handeln. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass der Name aus der Bezeichnung "Frau Sybille" entstand, die für Seherinnen und weissagende Frauen verwendet wurde.

Schloss Weilerbach

Schloss Weilerbach

Nach Jahrzehnten des Verfalls erstrahlt heute die Schlossanlage Weilerbach wieder in neuem Glanz. Dieses mit Recht als `Rokoko-Juwel´ bezeichnete Bauwerk, einer der wichtigsten kunsthistorischen Schätze der Südeifel, ist der Stein gewordene Beweis für die enge geschichtliche Verflechtung mit den Luxemburger Nachbarn. Über 1000 Jahre lang wurde von der Bevölkerung des Bitburger- und Luxemburger Landes ihre Geschichte gemeinsam geschrieben, wovon vor allem die Sprache, das Moselfränkische, zeugt.

Das Schloss ist heute größtenteils vermietet, weshalb es auch nicht im Innern besichtigt werden kann. Die Anlage mit Ausnahme des Hüttengeländes kann ganzjährig besucht werden, allerdings steht das Schloss nicht für Führungen offen.

In der früheren Remise wurde ein Museumscafé eingerichtet. In ihm sind Gegenstände, insbesondere Ofen und Takenplatten, aber auch landwirtschaftliche Geräte ausgestellt, die allesamt von der Weilerbacher Hütte hergestellt wurden.

Liboriuskapelle und Einsiedelei (Echternacherbrück, oberhalb Echternach)

Liboriuskapelle und Einsiedelei (Echternacherbrück oberhalb der Abtei-Stadt Echternach/Lux.)

Die erste Kapelle wurde dem heiligen Liborius (Helfer bei Steinleiden, zum Beispiel Nierensteine) 1680 geweiht.

Anfang dieses Jahrhunderts erbaute man, nachdem der baufällige Vorgängerbau abgerissen wurde, eine weitere Kapelle, die jedoch Ende des 2. Weltkrieges zerstört wurde.

Schon 1951 ist an gleicher Stelle die dritte, heute noch stehende und zwischenzeitlich vom Eifelverein Echternacherbrück renovierte Kapelle errichtet worden.

Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf Abteistadt Echternach und seine Umgebung

In unmittelbarer Nähe der Liboriuskapelle befindet sich seit dem 18. Jahrhundert eine Einsiedlerklause. Bewohnt wurde sie - immer mit Unterbrechungen - von Einsiedlermönchen bis ins Jahr 1783, in dem alle beschaulichen Orden aufgehoben wurden.
Erhalten sind Reste dreier in den Fels gearbeiteter Räume mit Treppen, einem Fenster, gemauerten Türeinfassungen und einem Weihwasserbecken, das aus dem Fels gearbeitet wurde.
Zur Einsiedelei gehörten ehemals auch ein Garten und ein Weinberg.

Das Naturparkzentrum Teufelsschlucht bei Ernzen

Das Naturparkzentrum Teufelsschlucht bei Ernzen

In einer abenteuerlichen Felsenlandschaft, mitten im Wald, bietet die Naturparkzentrum Teufelsschlucht vielfältige Möglichkeiten, aktiv Natur, Landschaft und Geschichte der Region zu erleben!

Kleine und große Naturdetektive können im Naturparkzentrum auf spannenden Erlebnistouren in der freien Natur, im Erdzeitenpark, im Haus der Jagd, im Imkerhaus oder am Naturschutzweiher zusammen mit Umweltpädagogen die Natur hautnah erleben und verstehen lernen.

Das Besucherzentrum erwartet die Gäste mit kleiner Gastronomie, interaktiver Ausstellung zu Geologie, Archäologie und Natur. Info-Shop gibt es neben jeder Menge Naturpark-Informationen aus erster Hand auch garantiert das Richtige Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Es ist gleichzeitig auch Tourist-Informationen und bietet eigene Übernachtungseinrichtungen an.

Die Einrichtung ist zudem das räumliche und touristische Zentrum des Naturparks Südeifel und lockt alle Gäste an, die sich im Naturpark bewegen.

Das Naturparkzentrum Teufelsschlucht wird von der Kommunalen Betriebs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (KBE) betrieben. Diese Gesellschaft wird seit ihrer Gründung 1998 zu 100% von der Verbandsgemeinde Irrel getragen. Weitere Infos: www.teufelsschlucht.de

Die Teufelsschlucht

Einstieg durch die Teufelsschlucht

Steile Felswände, enge Schluchten und Spalten, bizarre Formen und steinerne Phantasiefiguren prägen das Landschaftsbild des 8 x 4 km großen Ferschweiler Plateaus, Mittelpunkt des Naturparks Südeifel.

Gegen Ende der letzten Eiszeit - vor ca. 12.000 Jahren-  führte der Wechsel von Frost und Tauperioden zu gewaltigen Felsstürzen am Rand der Hochfläche.

Ein großer Sandsteinblock kippte damals aus der Plateauwand heraus und öffnete so eine heute 28 Meter tiefe Felsspalte, die jeden fasziniert, der sie einmal durchlaufen hat: die Teufelsschlucht!

Die Sturzmasse dämmt am Grunde der Schlucht einen Kaltluftsee ab. Dadurch kann es im Sommer zu Temperaturunterschieden von bis zu 20° C kommen.

Weitere Infos: www.teufelsschlucht.de

Parkplätze

Parking - Shuttle
In der Umgebung der Start- und Zielorte (L- Echternach und D-Irrel) sind ausreichend Parkplätze für Bus, PKW, Wohnwagen und sonstige Fahrzeuge vorhanden.
 
Bitte folgen Sie der Parkplatzbeschilderung und/oder den Einweisungen der Hilfskräfte.
 
Am Samstag, 08.09.2012, sind P & R-Parkplätze eingerichtet. Von dort aus bringen Bus oder Kleinbusse Sie direkt zum jeweiligen Start- und Zielpunkt.

Suttlebusbetrieb am Samstag, 08.09.2012
Ab 5:30 Uhr morgens fährt jeweils alle 30 Minuten ein Shuttle von Echternach (Parkplatz bei der Basilika) nach Irrel (Zentrum) und ebenso von Irrel nach Echternach (siehe rote Linie). Zwischenstation ist für beide Richtungen der P & R-Parkplatz im Gewerbegebiet Zweikreuz. Der letzte Bus fährt um 18 Uhr.
 
Der Fahrpreis beträgt 1 € pro Fahrt/Person.
 
 

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