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8. September 2012 - 10 km

Wandern „Auf den Spuren der Gallier, Römer und Benediktiner“
Wandern „Auf den Spuren der Gallier, Römer und Benediktiner“
RWE-Wanderweg
Wertung: IVV-Wertung + Certificate
Organisation: Deutscher Volkssportverband (DVV) zusammen mit regionalen Vereinen
Start und Ziel: Gemeindehalle Irrel
Start: von 6.30 bis 13 Uhr, Zielschluss: 17 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung von Logo outdooractive.com

Freundlichst zur Verfügung gestellt von http:/www.gusti.lu auf http://www.gpsies.com

Das Westwall-Museum "Panzerwerk Katzenkopf"

Das Westwall-Museum "Panzerwerk Katzenkopf"

Zum Schutz der deutschen Westgrenze wurde ab 1936 (offiziell ab 1938) eine Befestigungslinie bestehend aus Bunkern, Panzersperren, Gräben und Stacheldrahtverhauen errichtet. Dieser Schutzwall erstreckte sich im Norden vom Niederrhein bis unterhalb Basel im Süden auf einer Länge von 630 km und erhielt im Laufe der Bauzeit den Namen "Westwall". In diesem Westwall waren 22 000 Bunker und Werke geplant. Erbaut wurden ca. 14 800 Bunker und Werke, darunter 32 Panzerwerke der Baustärke "B" (d.h. bis 2 Meter dicker Beton).

Im heutigen Luftkurort Irrel, an der deutsch-luxemburgischen Grenze, wurden als Eckpfeiler die Panzerwerke "Katzenkopf" und "Nimsberg" zur Sicherung der Hauptverbindungsstraße Köln-Luxemburg errichtet.

Das 1937-39 erbaute "Panzerwerk Katzenkopf" ist das nördlichste und heute einzige zu besichtigende Panzerwerk des ehemaligen Westwalls. Hierin ist in drei begehbaren Geschossen das Westwallmuseum eingerichtet, in dem eine interessante Ausstellung von Bild und Waffendokumenten zu besichtigen ist.

Das Panzerwerk ist im ersten und zweiten Untergeschoss komplett original erhalten, die unterste Sole befindet sich 25 Meter unter der Erde. Weitere Infos: www.westwallmuseum-irrel.de

Die Irreler Wasserfälle (Stromschnellen) zwischen Irrel und Prümzurlay

Die Irreler Wasserfälle (Stromschnellen) zwischen Irrel und Prümzurlay

Im Laufe der Jahrmillionen brachen am Rand der 60-80 m dicken Sandsteinschicht des Ferschweiler Plateaus und des Heiderückens immer wieder Felsblöcke weg.
Nach der letzten Eiszeit, vor rund 12 000 Jahren, lösten sich an den Abbruchkanten der Plateaus im Bereich der heutigen Irreler Wasserfälle besonders viele Felsblöcke.
Die Blöcke vom Ferschweiler Plateau kippten in der Regel kopfüber und polterten den Hang hinunter, zerbrachen und blieben schließlich im Flussbett liegen.
Anders die Blöcke vom Heiderücken. Sie rutschen rücklings den Hang hinunter und blieben irgendwo am Hang liegen

Die Felsblöcke verschütteten das Flussbett auf einer Länge von 140 Meter. Die Prüm wurde zurückgestaut, von der "Talsperre" bis zum heutigen Ort Holsthum entstand ein großer See.
Inzwischen hat sich die Prüm wieder einen Weg durch den Sperr-Riegel geschaffen und bereits einen Teil der Versturzmassen ausgeräumt.
Das Wasser schießt heute auf einer Länge von 140 Meter rauschend zwischen den Felsblöcken hindurch, eine richtige Wildwasserstrecke, für Kanuten eine ideale Übungs- und Wettkampfstrecke.
Die Wasserfälle sind ein Hauptanziehungspunkt für Gäste und Einheimische. Sie sind auch Start und Ziel vieler Wanderungen durch die wunderschöne Wald- und Felsenlandschaft.

Das Naturparkzentrum Teufelsschlucht bei Ernzen

Das Naturparkzentrum Teufelsschlucht bei Ernzen

In einer abenteuerlichen Felsenlandschaft, mitten im Wald, bietet die Naturparkzentrum Teufelsschlucht vielfältige Möglichkeiten, aktiv Natur, Landschaft und Geschichte der Region zu erleben!

Kleine und große Naturdetektive können im Naturparkzentrum auf spannenden Erlebnistouren in der freien Natur, im Erdzeitenpark, im Haus der Jagd, im Imkerhaus oder am Naturschutzweiher zusammen mit Umweltpädagogen die Natur hautnah erleben und verstehen lernen.

Das Besucherzentrum erwartet die Gäste mit kleiner Gastronomie, interaktiver Ausstellung zu Geologie, Archäologie und Natur. Info-Shop gibt es neben jeder Menge Naturpark-Informationen aus erster Hand auch garantiert das Richtige Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Es ist gleichzeitig auch Tourist-Informationen und bietet eigene Übernachtungseinrichtungen an.

Die Einrichtung ist zudem das räumliche und touristische Zentrum des Naturparks Südeifel und lockt alle Gäste an, die sich im Naturpark bewegen.

Das Naturparkzentrum Teufelsschlucht wird von der Kommunalen Betriebs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (KBE) betrieben. Diese Gesellschaft wird seit ihrer Gründung 1998 zu 100% von der Verbandsgemeinde Irrel getragen. Weitere Infos: www.teufelsschlucht.de

Die Teufelsschlucht

Die Teufelsschlucht

Steile Felswände, enge Schluchten und Spalten, bizarre Formen und steinerne Phantasiefiguren prägen das Landschaftsbild des 8 x 4 km großen Ferschweiler Plateaus, Mittelpunkt des Naturparks Südeifel.

Gegen Ende der letzten Eiszeit - vor ca. 12.000 Jahren-  führte der Wechsel von Frost und Tauperioden zu gewaltigen Felsstürzen am Rand der Hochfläche.

Ein großer Sandsteinblock kippte damals aus der Plateauwand heraus und öffnete so eine heute 28 Meter tiefe Felsspalte, die jeden fasziniert, der sie einmal durchlaufen hat: die Teufelsschlucht!

Die Sturzmasse dämmt am Grunde der Schlucht einen Kaltluftsee ab. Dadurch kann es im Sommer zu Temperaturunterschieden von bis zu 20° C kommen.

Weitere Infos: www.teufelsschlucht.de

Parkplätze

Parking - Shuttle
In der Umgebung der Start- und Zielorte (L- Echternach und D-Irrel) sind ausreichend Parkplätze für Bus, PKW, Wohnwagen und sonstige Fahrzeuge vorhanden.
 
Bitte folgen Sie der Parkplatzbeschilderung und/oder den Einweisungen der Hilfskräfte.
 
Am Samstag, 08.09.2012, sind P & R-Parkplätze eingerichtet. Von dort aus bringen Bus oder Kleinbusse Sie direkt zum jeweiligen Start- und Zielpunkt.

Suttlebusbetrieb am Samstag, 08.09.2012
Ab 5:30 Uhr morgens fährt jeweils alle 30 Minuten ein Shuttle von Echternach (Parkplatz bei der Basilika) nach Irrel (Zentrum) und ebenso von Irrel nach Echternach (siehe rote Linie). Zwischenstation ist für beide Richtungen der P & R-Parkplatz im Gewerbegebiet Zweikreuz. Der letzte Bus fährt um 18 Uhr.
 
Der Fahrpreis beträgt 1 € pro Fahrt/Person.
 
 

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