Gemeinde- und Bürgerhaus - Luftkurort Irrel (D)
Die Gemeinde lrrel (mundartlich: „Eardel“) liegt in der westlichen Eifel nahe der Grenze zu Luxemburg, am Zusammenfluss der Flüsse Prüm und Nims am südöstlichen Rand des Ferschweiler Plateaus. Sie befindet sich ca. 25 km westlich von Trier, 16 km südlich von Bitburg und 5 km nordöstlich von Echternach (Luxemburg) und ist Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde.
Irrel ist ein Luftkurort im Zentrum des Deutsch-Luxemburgischen Naturpark, von ausgedehnten Mischwäldern durchzogen und von bizarren Felsformationen umgeben.
Bereits in römischer Zeit gab es bäuerliche Anwesen in der Umgebung von IrreI. Die erste Ansiedlung im Bereich des heutigen Dorfes entstand wahrscheinlich im 5. oder 6. Jahrhundert, als fränkische Siedler einen Gutshof an der Prüm, im Bereich der heutigen Hofstraße, erbauten.
Vermutlich waren es dieser Hof mit dem dazugehörigen Land sowie eine Mühle, die um das Jahr 714 ein Mann namens Wachart dem angelsächsischen Missionar Willibrord, Gründer des Klosters Echtemach, schenkte. In dieser Urkunde ist zum ersten Mal das Dorf „Erle" an der Prüm genannt.
Eine Zeichnung, die der Echtemacher Abt Bertels zwischen 1597 und 1607 von IrreI anfertigte, zeigt einige Häuser und eine Kirche an der Prüm. Das Dorf entwickelte sich zunächst entlang der heutigen Hof-, Büchel- und Hauptstraße nördlich der Prümbrücke. Es war Sitz einer Meierei und ab 1816 unter preußischer Verwaltung einer Bürgermeisterei.
Im 19. Jahrhundert war die wirtschaftliche Lage der Irreler Bevölkerung sehr schlecht. Die Armut veranlasste viele Dorfbewohner, sich der Auswandererwelle nach Amerika anzuschließen. 1869 zerstörte eine Brandkatastrophe fast das gesamte Dorf. Einen neuen Aufschwung für Irrel brachte zwischen 1912 und 1915 die Fertigstellung der Bahnverbindung durch das Nimstal und weiter längs der Sauer. Die Strecke blieb bis 1988 in Betrieb. Seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt, noch verstärkt durch den Bau des Westwalls. Einen Einbruch in der Dorfentwicklung gab es durch den 2. Weltkrieg, an dessen Ende Irrel fast vollständig zerstört war. Er bedeutete zudem das Ende des jüdischen Gemeindelebens in Irrel.
Das Irreler Ortsbild ist heute von modernen Bauten geprägt. Nur wenige historische Gebäude haben den Brand von 1869 und die Zerstörungen des 2. Weltkriegs überstanden. Das Älteste ist der Turm der 1510 erbauten Kirche im ehemaligen Friedhof an der Hauptstraße. Die neue Pfarrkirche St. Ambrosius wurde 1962 geweiht, das Schulzentrum „auf Omesen“ 1972 eröffnet.
Das sich immer weiter ausdehnende Dorf ist heute mehr denn je Verkehrsknotenpunkt und Zentrum der Region – als Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung, als Handels- und Gewerbemittelpunkt und ebenso als Reiseziel für zahlreiche Touristen.
Luftkurort Irrel (D)
Shuttlebusbetrieb
- Ab 6 Uhr morgens fährt alle 30 Minuten ein Shuttle von Echternach (Parkplatz bei der Basilika) nach Irrel (Zentrum). Der letzte Bus fährt um 18 Uhr.
- Ab 6 Uhr morgens fährt alle 30 Minuten ein Bus von Irrel (Zentrum) nach Echternach (Parkplatz bei der Basilika). Der letzte Bus fährt um 18 Uhr.
Grußwort Ortsbürgermeister Heinz Haas - Luftkurort Irrel, Deutschland
Europa wandert!
Eine herrliche Überschrift über ein Ereignis, dass die Menschen zusammenführt und alle Grenzen vergessen macht.
Erleben Sie, liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde mit uns eine grenzüberschreitende Veranstaltung und uns als gastfreundliche Menschen.
Genießen Sie die Bewegung in der freien Natur, genießen Sie es, tief durchzuatmen und Schritt für Schritt alle Alltagshektik hinter sich zu lassen. Entdecken Sie die Schönheiten und die Besonderheiten unserer Region.
Ich freue mich sehr, Sie in dieser wunderschönen Umgebung und unserem Luftkurort herzlich willkommen zu heißen.
Grußwort Bürgermeister Moritz Petry - Verbandsgemeinde Irrel, Deutschland
Bürgermeister
der Verbandsgeneinde Irrel














