AUF DEN SPUREN DER GALLIER, RÖMER UND BENEDIKTINER
Während die EUROPIADE-PRÄSIDENTENWANDERUNG am Freitag, den 7. September 2012 durch die mittelalterliche Stadt Echternach mit seinen Sehenswürdigkeiten: Basilika, Abtei, Rokokopavillon, Stadtpark, Römerbrücke, Stadtmauer, Römervilla, über den historischer Marktplatz zurück zum Ziel führt, sollte man auch die Gelegenheit benutzen, nach der sportlichen Aktivitäten, die „Historie der Region“ kennenzulernen.
Weitere Infos: www.echternach-tourist.lu
Echternach kann sich des Titels „Weltkulturerbe“ mit seiner Springprozession rühmen. Als kultureller Mittelpunkt, zieht die Stadt und die Region seit dem Mittelalter tausende Besucher an.
Ein Besuch der Museen verschiedenster Art bietet sich an:
- Prähistorisches Museum: sehr aufschlussreiche Privatsammlung über das Leben in der Region im Paläolithikum und Neolithikum.
- Römische Villa: die Besichtigung eines der größten und reichsten Landgüter der Nordwestprovinzen des Römischen Reiches - die römische Villa Echternach – ist empfehlenswert. Das vollständig ausgegrabene Herrenhaus gleicht mit seiner Ausdehnung von 118 x 62 m einem Palast, entsprechend aufwendig waren die zunächst über 40, später sogar bis zu 70 Räumen allein im Erdgeschoss mit Säulengängen, Innenhöfen, Wasserbecken, Marmortäfelungen, Mosaikfußböden und Fußbodenheizung ausgestattet. Das INFOFORUM beschreibt mit nachgestellten Alltagsszenen in Lebensgröße das Leben einer galloromanischen Familie.
- Abteimuseum: das in den Kellerräumen des Abteipalastes von 1727 untergebracht ist, stellt Faksimiles der schönsten Handschriften aus, die in Echternach hergestellt wurden. Es bietet auch einen Überblick über das Leben und Werk Willibrords. Die Schönheit der Räume sowie die Qualität der Exponate und der audiovisuellen Vorführungen verleihen dem Besuch des Abtemuseums einen unvergesslichen Charakter.
- Rokoko-Pavillon im Stadtpark bietet Filme, Modelle und Erläuterungen, die den Einfluss der Abtei auf die ländliche Architektur des 18. Jahrhunderts erklären.
- Dokumentationszentrum über die Springprozession: Dieses Museum, das rezent eingeweiht wurde und im Binnenhof der Basilika geöffnet ist, erzählt die Geschichte der weltberühmten alljährlichen Springprozession am Pfingstdienstag. Von der UNESCO wurde die Springprozession im Jahre 2010 als Immaterielles Weltkulturerbe „The hopping procession of Echternach“ anerkannt. Pilger und andere Besucher, die das ganze Jahr über nach Echternach kommen, freuen sich über dieses neue Dokumentationszentrum.
Neben Konzert- Tanz- resp. Folkloreveranstaltungen ist das Aufrichten eines Kelten- resp. Römerdorfes geplant.
Wie nachfolgende Bilder zeigen wird in verschiedenen „Ateliers“ die damalige Handwerkerkunst vorgeführt.
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